Hypothekenkredit

Immer Menschen wollen sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen. Gründe sind die Familienplanung, stetig steigende Mietpreise in den meisten deutschen Innenstädten sowie die Vorzüge von mehr Platz in Ruhe in den Vorstadt- bzw. Landregionen. Um den Preis für das gekaufte bzw. neugebaute Eigenheim nicht gänzlich selbst stemmen zu müssen, ist es üblich, einen Teil davon durch einen Kredit zu finanzieren. Im Vergleich zu früheren Jahren erwarten einen dabei momentan verhältnismäßig moderate Zinsen. Das führt zu einer geringeren monatlichen Belastung bzw. einer schnelleren Tilgungschance. Um an einen Kredit zur Finanzierung eines Hauses oder einer Wohnung zu gelangen, sollte man sich im Vorfeld gut informieren. Denn schon ein paar Hundertstel mehr an Zinsen kann ein paar Tausend Euro auf die gesamte Laufzeit des Darlehens ausmachen. Ein Hypothekenkredit ist sicherlich der günstigste unter den verschiedenen Krediten, die auf dem Markt sind.

Der Begriff Hypothekenkredit ist nur einer von vielen

Möchte man seine Immobilie durch ein Darlehen finanzieren, wird man schon bald merken, dass es eine Vielzahl an Begriffen dafür gibt. Angefangen vom Hypothekenkredit, über Immobiliendarlehen, Annuitätendarlehen bis in zum Baufinanzierungsdarlehen. Auch wenn verschiedene Begriffe dafür verwendet werden, ist es immer ein Hypothekenkredit, ein Darlehen, das dafür verwendet wird, langfristig eine Immobilie zu finanzieren. Zur Absicherung wird eben eine sogenannte Hypothek im Grundbuch eingetragen. Damit behält der Kreditgeber die Möglichkeit, auf die Immobilie zurückgreifen zu können, sollte das Darlehen einmal nicht mehr bedient werden können.

Drei verschiedene Arten auf dem Sektor Hypothekenkredit

Man unterscheidet hierbei zwischen einem Annuitätendarlehen, einem endfälligen Darlehen und einem Tilgungsdarlehen. Ein gemeinsames Kriterium ist bei allen drei Krediten, dass die bereits oben erwähnte Grundschuld eingetragen wird, um die nötigen Sicherheiten zu bieten. Dies erweist sich zwar in manchen Fällen als nicht ausreichend, da bei Veräußerung der Immobilie nicht immer die notwendigen Mittel aufgebracht werden können, um den Kredit vollständig zurück zu zahlen. In der Regel gilt ein Hypothekenkredit als ein Darlehen mit geringen Forderungsausfallrisiken. Ein weiterer Aspekt, der allen drei Darlehensarten zu Grunde liegt, ist der, dass die monatliche Rückzahlung in festgelegten Raten erfolgt.

Annuitätenkredit als Hypothekenkredit

Diese Art eines Darlehens ist die am häufigsten genutzte Variante eines Kredites. Dabei werden die anfallenden Zinsen und Gebühren, die bei Abschluss erhoben werden, auf die monatlichen Raten umgelegt und somit gleich von Beginn an bezahlt. Gleichzeitig wird auch eine gewisse Summe getilgt, so dass sich die Zinsbelastung mit den Jahren reduziert. Man entscheidet sich dabei zu Beginn, ob die Zinsfestschreibung 5, 10 oder 15 Jahre dauern soll. Dementsprechend ist meistens noch eine Restschuld am Ende der Laufzeit übrig, die mit einer Anschlussfinanzierung weiter bedient werden kann. In der Regel sind kurze Laufzeiten bei einem Hypothekenkredit auch mit niedrigen Zinsen verbunden. Je nach Zinsniveau könnte es sich auch lohnen minimal höhere Zinsen für eine längere Laufzeit in Kauf zu nehmen, um sich den aktuellen Satz auf einige Jahre zu sichern.

Ein Hypothekenkredit als endfälliges Darlehen

In diesem Zusammenhang muss die Möglichkeit einer Tilgungsaussetzung erwähnt werden, die bei einem Annuitätenkredit machbar ist. Dabei werden nur Zinsen gezahlt und die Tilgung in zum Beispiel Fonds oder Rentenversicherungen überwiesen. Am Ende der Laufzeit wird dann ein Teil durch diese Ansparungen zurückgezahlt. Somit sind die laufenden monatlichen Zahlungen überschaubar, die Restschuld kann variiert werden, so dass die Belastungen nicht zu hoch sind. In der Regel ist aber der gesamte Betrag dann am Ende der Laufzeit fällig. Dementsprechend ist auch die Ansparung auf einen Bausparer oder einen Fond ausgelegt.

Eine dritte Variante für einen Hypothekenkredit - das Tilgungsdarlehen

Im Gegensatz zu den anderen beiden Darlehensvarianten wird beim Tilgungsdarlehen, auch Abzahlungsdarlehen genannt, über die komplette Laufzeit eine feste Tilgung vereinbart. Diese ist aber linear, so dass die monatlichen Raten variieren. Und das ist auch der Hauptkritikpunkt bei diesem Hypothekenkredit. Es ist weitaus weniger planbar. Außerdem sind insbesondere die Raten zu Beginn des Kredites sehr hoch, da sich die Schuld prozentual mit den Jahren verringert.

Wie bekommt man den besten Hypothekenkredit?

Zu aller erst sollte eine Bedarfsanalyse mit Hilfe einer Selbstauskunft, die man auf vielen Internetseiten downloaden kann, angestrengt werden. Das bedeutet, dass man eine Aufstellung macht, wie viel Geld dem Haushalt zur Verfügung steht und wie viele fixe Kosten dabei abgezogen werden können. Das wären zum Beispiel Miete, Darlehensraten, Versicherungen, eine pauschale Summe für Lebenshaltungskosten oder Autokosten. Daraus kann man errechnen lassen, wie viel Eigenheim man sich auch leisten kann. Das ist insbesondere wichtig, da auch geringe Zinsen auf einen hohen Betrag und die gesamte Laufzeit berechnet, den endgültigen Preis nach oben verschieben können. Hier helfen insbesondere transparente und Berechnungsmodelle, die man nach Möglichkeit mit einander vergleichen sollte. Hat man sich nun ausgerechnet, wie hoch der Preis der Immobilie sein kann, sollte man unbedingt noch weitere Kosten beachten, so zum Beispiel Maklerkosten, Notarkosten und der Eintrag ins Grundbuch. Es sollte genug Geld da sein, um notwendige Renovierungskosten bei einem Altbau in Angriff zu nehmen, beziehungsweise auch bei einem Neubau zusätzliche Maßnahmen bezahlen zu können. Steht nun die komplette Summe fest, dann beginnt die Suche nach dem besten Hypothekenkredit. Dies kann man ganz bequem online bei einem der vielen Vergleichsportale erledigen. Der Zinssatz wird sofort mitgeteilt, die monatliche Rate und eventuell auch eine Restschuld. Die Vertragsunterlagen kann man sich im Anschluss an die Auswahl herunterladen, nachdem man sie online ausgefüllt hat, und dem Darlehensvermittler mit den nötigen Unterlagen zusenden. In der Regel werden ein Einkommensnachweis, eine Flurkarte, ein Kaufvertrag, ein Plan der Immobilie und eine Selbstauskunft eingefordert. Je nach Ausgang der Prüfung erhält man innerhalb kürzester Zeit die Bestätigungsunterlagen und das Geld wird ausbezahlt. Im Vertrag wird auch festgelegt, ab wann die Rückzahlung des Darlehens beginnt.

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