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Arten von Barkrediten

Arten von Barkrediten und Vorteile auf einen Blick bei MAXDA.

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Barkredite in der umgangssprachlichen Bedeutung

Für den Barkredit existieren in der Bankfachsprache und in der Umgangssprache zwei unterschiedliche Definitionen. Viele Kreditgeber wie Kreditinstitute verwenden die eigentlich umgangssprachliche Begriffsbestimmung für Kredite in der Kommunikation mit ihren Kunden und bewerben Verbraucherdarlehen aktiv als Barkredite.

Historisch wurde der Barkredit tatsächlich in Form einer Barauszahlung und nicht durch die Überweisung auf das Girokonto des Kreditnehmers ausgezahlt. Weit verbreitet war die Auszahlung des Kredits am Schalter der Bank, als Alternative stand die Auszahlung durch den Geldbriefträger zur Verfügung. Diese Form von Barkrediten ist heute selten, von wenigen Ausnahmen abgesehen zahlt nur noch der Pfandleiher die geringen Beträge eines Pfandkredites in bar aus.

Stattdessen ist der Barkredit in der Umgangssprache zu einem Synonym für das Verbraucherdarlehen geworden. Bei der Beantragung von Barkrediten muss der Kunde den geplanten Verwendungszweck nicht angeben, sondern er erhält die Zusage für einen Kredit (meist ein Ratenkredit) alleine auf Grund seiner Bonität.

Die Auszahlung der Kreditbeträge erfolgt bei Barkrediten im umgangssprachlichen Sinne grundsätzlich durch eine Überweisung auf das Bankkonto des Kreditnehmers, die Kreditauszahlung in bar am Schalter bleibt ebenso wie der Geldversand durch die Post wenigen Ausnahmefällen vorbehalten.

Barkredite in der Bankfachsprache

Fachsprachlich bezeichnet der Barkredit eine Kreditlinie, über welche der Bankkunde jederzeit nach Belieben verfügen kann. Dabei gibt es verschiedene Arten von Barkrediten.

Barkredite werden auch als revolvierende Kredite bezeichnet, allerdings trifft diese Benennung auf den Dispositionskredit nicht völlig zu. Revolvierende Konten im engeren Sinn werden ausnahmslos mit einem Sollsaldo geführt, während das Girokonto nur zeitweise einen solchen aufweist. Kreditkartenkonten gehören ebenfalls nur zu den revolvierenden Konten im engeren Sinn, wenn der jeweilige Nutzungsvertrag ihr Führen mit Guthaben ausschließt.

Die häufigsten Arten von Barkrediten

Zu den Barkrediten zählen der Dispositionskredit und der Verfügungsrahmen auf dem Kreditkartenkonto hingegen in jedem Fall, da der Inhaber diese Darlehen nach einmaliger Genehmigung jederzeit nutzen und mit wenigen Einschränkungen nach Belieben an den Kreditgeber zurückzahlen kann.

Ein weiterer beliebter Barkredit stellt das Abrufdarlehen dar, über welches der Kreditnehmer jederzeit durch die Abhebung von Bargeld oder bei dessen Ausgestaltung mit einer Zahlkarte direkt an der Kasse verfügen kann.

Der Dispositionskredit erfordert meist keine Mindestbedienung (Rückzahlung in bestimmter Höhe an das Kreditinstitut), während bei den Kreditarten wie dem Abrufkredite und Kreditkartenkonten überwiegend eine Mindesttilgung des Kredits vereinbart wird.

Ist als Mindesttilgung nur ein prozentualer Anteil des Kredit seitens der Bank vorgeschrieben, sollten Sie immer darauf achten, dass der Tilgungssatz insgesamt dennoch ausreichend hoch ist. Anderenfalls zahlen Sie eventuell nur die Zinsen für das DArlehen ab ohne den Gesamt Betrag merklich abzuzahlen.

Privatkunden zahlen bei den verschiedenen Arten von Barkrediten keine Bereitstellungszinsen, sondern nur die für die tatsächliche Nutzung anfallenden Zinsen. Bei Geschäftskonten ist hingegen die Berechnung eines Bereitstellungsentgelts erlaubt und verbreitet.

Sowohl die Höhe des Dispositionskredit als auch die Grenze für einen Kredit über eine Kreditkarte sind der Höhe des eingehenden Geldes auf dem dazugehörigen Girokonto abhängig. Einige Banken gewähren auch ohne Geldeingang bereits einen Kredit über einige Hundert Euro. Voraussetzung ist aber auch hier die Bonität de Kreditnehmers. Die meisten Banken bieten bei negativen Einträgen in der Schufa erst gar keine Kreditkarte an.

 

Vorteile bei Barkrediten

Der Barkredit im fachsprachlichen Sinn ist für den Kreditnehmer bequem, da er nach einer einmaligen Genehmigung des Kreditrahmens jederzeit neu auf diesen zugreifen kann. Im Gegensatz zu Verbraucherdarlehen entsteht bei Barkrediten im engeren Sinn der Zinseszinseffekt, da bereits berechnete Zinsen die Kreditsumme erhöhen und künftig ebenfalls verzinst werden müssen.

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