Abrufkredit

MAXDA erklärt Ihnen den Abruf- bzw. Rahmenkredit. Zinsen, Kreditrahmen und alles worauf Sie achten müssen. Statt Abrufkredit lieber einen Kredit ohne Schufa? Jetzt direkt anfragen!

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Abrufkredit und Abrufdarlehen

Der Abrufkredit bzw. das Abrufdarlehen wird häufig auch unter der Bezeichnung Rahmenkredit geführt. Ein Abrufkredit weist viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Unterschiede zu einem Dispositionskredit auf. Er ist nicht an ein Girokonto gebunden wie der Dispo. Er wird einmal eingerichtet und steht dem Kunden jederzeit ganz oder teilweise zur Verfügung. Oftmals sind die Zinsen bei einem Abrufdarlehen jedoch deutlich günstiger als bei einem Dispokredit. Sie sind in etwa vergleichbar mit den Zinsen bei einem Ratenkredit. Im Gegensatz zu einem Ratenkredit kann ein Abrufkredit jedoch flexibel zurückgezahlt werden. Je nachdem welche Bank als Anbieter in Frage kommt, können sich die Konditionen, wie Zinsen, Verfügungsrahmen, Tilgung, Jahreszins und Höhe des Darlehens unterscheiden.


Der Abrufkredit

Was ist ein Abrufkredit?

Was ist ein Arufkredit?Der Abrufkredit ist eine besondere Kreditform, die meist für Privatkunden zur Verfügung steht. Beim Abrufdarlehen verfügt der Kunde über eine maximale Kreditlinie, die im Gegensatz zum Dispositionskredit bei Ausschöpfung mit einem festen Tilgungsplan zurückgezahlt werden muss. Der Kunde hat also Zugriff auf eine mögliche Summe, hat aber den Vorteil eines festen Rückzahlungsbetrages mit kalkulierbarem Risiko und Kosten. Ein weiterer Vorteil des Abrufdarlehens liegt in seiner zeitlichen Ungebundenheit. Während andere Kreditformen meist bei der Annahme des Antrages ausgezahlt werden, entscheidet der Kreditnehmer beim Abrufkredit ausschließlich selbst über den Zeitpunkt der Inanspruchnahme. Weitere Vorteile liegen in den Konditionen, die sich besonders an Kunden mit erhöhtem Finanzierungsbedarf richten.

Ähnlich wie beim Dispo bzw. Dispositionskredit gibt es beim Abrufkredit einen Kreditrahmen indem sich der Kreditnehmer frei bewegen kann. Dabei muss das Volumen nicht in Gänze ausgeschöpft werden, allerdings wird meist nur einmal Zugriff auf den Kredit erlaubt. Eine genaue Kalkulation des finanziellen Bedarfs ist also eine der oberen Prioritäten die der Kreditnehmer beachten sollte. Das Abrufdarlehen hat, im Gegensatz zum Dispositionskredit, auch keinen höheren oder flexiblen Zinssatz, was bedeutet, dass der Kreditnehmer nicht nur seinen Bedarf, sondern auch seine Kosten genau kalkulieren kann.

Abrufredit und AbrufdarlehenBei einem Abrufdarlehen handelt es sich meist um ein Blankodarlehen. Das bedeutet, dass für eine Inanspruchnahme keinerlei Sicherheiten vorgezeigt werden müssen. So entfallen für den Kreditnehmer häufig die Bürgen oder Wertverschreibungen auf Immobilien oder Wertgegenstände. Das bedeutet jedoch nicht, dass die üblichen gesetzlichen Vorschriften keine Anwendung erfahren. Es gelten die Regelungen des deutschen, beziehungsweise europäischen Rechts. Weiterhin ist das Abrufdarlehen flexibel in der Rückzahlung. Es ist dem Kreditnehmer also durchaus erlaubt, eine Pause bei der Rückzahlung einzulegen oder eine längere Frist zum Beginn der Rückzahlungsphase verstreichen zu lassen. Während dieser Zeit werden die Zinsen meist weiter aufgeschlagen, allerdings bieten viele Kreditgeber besondere Konditionen die es dem Kunden ermöglichen die Kosten im Griff zu behalten. Zudem fällt der Zins auch nur auf den wirklich geliehenen Betrag, nicht auf den verfügbaren Betrag an. Der Abrufkredit ist bei Kunden gerade deshalb so beliebt, weil es eine flexible Auszahlung ermöglicht. So kann die Kreditlinie zwar beansprucht werden, allerdings zwischen einer Teil- oder Vollauszahlung gewählt werden. In der Praxis finden solche Kreditformen gerade während einer Ausbildungs- oder Erholungsphase des Kreditnehmers Anwendung. In den meisten Gebührenmodellen gibt es keine zusätzlichen Kosten bei der Inanspruchnahme und der Abzahlung der Kredite. Lediglich die obligatorische Beratungs- und Annahmegebühr sowie natürlich die Zinsen werden hinzugerechnet. Viele Banken und Kreditinstitute bieten auch Modalitäten für eine günstige und verfrühte Rückzahlung des Saldos an. Das Abrufdarlehen ist in der Kreditwirtschaft nicht sonderlich beliebt ist, was an den zu bildenden Sicherungseinlagen liegt. Diese müssen per Gesetz den gesamten zur Verfügung gestellten Kreditrahmen umfassen und behindern somit Anbieter in ihrer Geschäftstätigkeit.

Voraussetzungen für Abrufkredite und Rahmenkredite

Voraussetzungen für den AbrufkreditJede Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und voll geschäftsfähig ist, könnte theoretisch einen Abrufkredit erhalten. Ob und in welchem Umfang ein solcher Kredit möglich ist, hängt vom Grad der persönlichen Bonität und der Höhe des Einkommens ab. Obwohl ein Abrufkredit in erster Linie an Arbeitnehmer oder Beamte vergeben werden kann, gibt es durchaus auch einige Kreditangebote, die sich an Selbstständige, Freiberufler oder ähnliche Personengruppen richten. Auszubildende oder Studenten könnten ebenfalls einen Abrufkredit erhalten. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass die zur Verfügung stehende Kreditsumme geringer sein kann, als dies bei anderen Personengruppen der Fall ist. Wer neben einem Abrufkredit noch andere Kredite erhalten möchte, kann dies theoretisch tun. Er müsste allerdings damit rechnen, dass der Kreditgeber bzw. die Bank in diesem Falle genau prüfen wird, ob das Einkommen ausreichend hoch ist, um die regelmäßigen Kreditraten zu zahlen, ohne dabei die alltäglichen finanziellen Verpflichtungen zu vernachlässigen. Es muss also jeden Monat genügend Geld für die Rückzahlung des Abrufkredites bzw. der Tilgung der Zinsen auf Ihrem Konto übrig sein, sonst wird Ihre Bank einem Abrufkredit nicht zustimmen.

Kreditvergleich beim Abrufkredit

Kreditvergleich beim Abrufkredit

Der Abrufkredit im VergleichVor der Entscheidung für einen Abrufkredit bzw. Rahmenkredit ist es empfehlenswert, einen Vergleich der Konditionen verschiedener Banken durchzuführen. Dabei ist es sehr wichtig, auf die Höhe des möglichen Kreditbetrags, die Vergabevoraussetzungen und die Höhe des effektiven Jahreszinses zu achten. Letzterer setzt sich beim Rahmenkredit zusammen aus dem Nominalzinssatz und den sonstigen Gebühren für die Einrichtung oder die Kontoführung. Grundsätzlich ist der Zinssatz variabel. Dies heißt ganz konkret, dass er sich während der Laufzeit des Abrufdarlehens ständig ändern kann. Die Kreditinstitute und Banken nehmen dafür den Leitzins der Europäischen Zentralbank oder den kurzfristigen Kapitalmarktzins EURIBOR als Grundlage. Auch wenn das Abrufdarlehen von zahlreichen Filial- oder Direktbanken angeboten wird, heißt dies noch lange nicht, dass jede deutsche oder ausländische Bank einen solchen Kredit bereithält. Ist der passende Abrufkredit gefunden, kann er sofort beantragt werden. Dies könnte sowohl bei der Bank vor Ort als auch online geschehen. Ein Vergleich der Anbieter und der spezifischen Konditionen, wie Kreditrahmen, Zinssatz, Rückzahlung etc. lohnt sich in jedem Fall.

Abrufkredit und Dispokredit im Vergleich

Nicht nur gegenüber einem Dispositionskredit, sondern auch gegenüber einem Ratenkredit, hat ein Abrufkredit eine ganze Reihe von Vorteilen. Die Zinsen sind deutlich günstiger als bei einem Dispo und liegen oftmals sogar im einstelligen Bereich. Zudem ist der Abruf- bzw. Rahmenkredit nicht an ein Girokonto gebunden. Wird der Abrufkredit ganz oder teilweise in Anspruch genommen, müsste der Kreditnehmer allerdings damit rechnen, dass er jeden Monat eine bestimmte Mindesttilgungsrate leisten muss, was bei einem Dispokredit nicht der Fall ist. Die Höhe dieser Mindesttilgungsrate wird vom entsprechenden Anbieter bzw. dem Kreditinstitut festgelegt. Sie liegt in der Regel bei 2 Prozent des aktuellen Sollsaldos auf dem Konto, welches zu dem Abrufkredit gehört. Für einige Kreditgeber ist es aber auch völlig ausreichend, wenn der Kunde die monatlich anfallenden Zinsen tilgt. Das Kapital könnte dann zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezahlt werden. Einmal eingerichtet, steht der Abrufkredit dem Kunden grundsätzlich zur freien Verfügung. Aus diesem Grunde stellt er eine gute Möglichkeit dar, dringend nötige Ausgaben zu tätigen oder bestimmte Konsumwünsche zu erfüllen.

Vergleich mit dem Dispokredit

Abrufkredit und Ratenkredit im Vergleich

Ein Ratenkredit ist die am häufigsten nachgefragte Form eines Konsumentenkredites. Er kann dem Kunden entweder zur freien Verfügung stehen oder ausdrücklich zweckgebunden sein. Letzteres wäre zum Beispiel bei einem Immobilienkredit, aber auch bei einem Autokredit der Fall. Die Entscheidung, ob ein Ratenkredit aufgenommen, oder ein Abrufkredit bevorzugt werden soll, ist oftmals nicht leicht und hängt stark davon ab wofür man das Geld benötigt. Aus diesem Grunde ist es angeraten vorher einen Vergleich durchzuführen und die Vor- und Nachteile der einzelnen Kreditarten gründlich gegeneinander abzuwägen.

Vergleich mit dem RatenkreditBei einem Ratenkredit wird der gesamte Kreditbetrag sofort nach der Bewilligung ausgezahlt und muss dann in gleichmäßigen Raten monatlich zurückgezahlt werden. Dadurch verringert sich die verbliebene Restsumme ständig, bis sie am Ende der Laufzeit vollständig getilgt ist. Bei einem Abrufkredit wird ebenfalls eine bestimmte Kreditsumme zur Verfügung gestellt. Sie wird jedoch nur ausgezahlt, wenn der Kunde dies ausdrücklich wünscht und die Summe entweder ganz oder teilweise auf sein Girokonto überweisen lässt. Wie dies genau funktioniert, wird ihm von der Bank, die den Abrufkredit vergibt, nach der Antragstellung und Bewilligung mitgeteilt. Soll ein Abrufkredit zusätzlich zu einem Ratenkredit aufgenommen werden, müssen die Voraussetzungen stimmen. Ob Ihre Bank einem zusätzlichen Kredit zustimmt und wie hoch der Kreditrahmen des Abrufkredites ausfällt, hängt ganz vom Anbieter ab.

Der Abruf- bzw. Rahmenkredit eignet sich auch sehr gut, um andere Kredite abzulösen oder eine Umschuldung älterer, in vielen Fällen auch ungünstigerer Ratenkredite vorzunehmen. Dabei ist es allerdings Bedingung, dass die noch verbliebene Restkreditsumme nicht höher als das Verfügungslimit des Abrufkredites ist. Ansonsten macht eine Umschuldung in der Regel wenig Sinn. Außerdem sollte bei einer Kreditablösung immer darauf geachtet werden, ob die jeweilige Bank eventuell eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. Sollte dies der Fall sein, könnte es durchaus passieren, dass die Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung die Zinsersparnis, wieder zunichtemacht. Wer die Chance hat, zusätzlich zu einem bereits bestehenden Ratenkredit oder einem Dispo einen Abrufkredit zu bekommen, sollte unbedingt davon Gebrauch machen. Es empfiehlt sich jedoch nicht, den Abrufkredit ständig bis zum Limit in Anspruch zu nehmen. Kommt dann im Laufe der Zeit etwas Unvorhergesehenes dazwischen, könnte es sehr schnell passieren, dass der Kreditnehmer in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Wer die monatliche Mindestrate für einen Abrufkredit aus irgendeinem Grunde nicht aufbringen kann, sollte schnellstmöglich das Gespräch mit seinem Kreditanbieter suchen, um Alternativen zu erörtern und ernste Konsequenzen, wie beispielsweise eine Kreditkündigung, zu vermeiden. In diesem Falle wäre der Kreditnehmer gezwungen, die gesamte Kreditsumme sofort zurückzuzahlen. Außerdem führt eine Kreditkündigung, unabhängig davon, ob es sich um einen Abrufkredit, einen Dispokredit oder einen Ratenkredit handelt, immer zu einem entsprechenden Negativ-Eintrag bei der Schufa. Solch ein Schufa-Eintrag hat zur Folge, dass der Kunde so lange keinen Kredit von einem deutschen Kreditinstitut erhalten kann, bis die Ursache für den Negativ-Eintrag beseitigt ist. Unter bestimmten Voraussetzungen bestünde allerdings die Möglichkeit, sich an eine privaten Kreditvermittler oder einen ausländischen Kreditgeber zu wenden und dort einen Kredit ohne Schufa zu beantragen.

Abrufkredit - Fazit

Unser Fazit zum Abrufkredit - Verbraucherfreundlich und beliebt

Unser Fazit zum AbrufkreditDer Abrufkredit erfreut sich, aufgrund seiner günstigen Bedingungen, bei Kunden allergrößter Beliebtheit. Gerade für Projekte mit unsicherem Finanzierungsbedarf ist diese Form des Kredits die ideale Lösung, ist doch eine feste Obergrenze gesetzt, der reelle Bedarf allerdings frei wählbar. Das mangelnde Angebot liegt innerhalb Deutschlands an der einschränkenden Rechtslage, allerdings gibt es hier für soziale und lebensnotwendige Bedürfnisse eine bedarfsgerechte Deckung durch staatliche und halbstaatliche Anbieter, ebenso wie durch private und kommerzielle. Wer sich für ein Abrufdarlehen interessiert, der sollte also unbedingt die unterschiedlichen Angebote vergleichen und seine Planungen entsprechend aufstellen um den maximal benötigten Kreditrahmen im groben Umfang schätzen zu können. Aufgrund der fehlenden Sicherheiten ist eine grobe Kalkulation der maximalen Finanzierungslücke sehr wichtig, denn die meisten Kreditgeber interessiert vor allem dieser Aspekt. Wer in Deutschland nicht fündig wird, der kann sich gut und gerne für einen ausländischen Anbieter entscheiden. Wichtig ist für Kreditnehmer nur, dass der Vertrag innerhalb des Hoheitsgebiets der EU abgeschlossen wird, so unterliegen beide Seiten dem europäischen Recht und den damit verbundenen Verbrauchergesetzen. Weiterhin sollte man als Kreditnehmer immer die Möglichkeit von Rückzahlungsproblemen einplanen und sich dementsprechend absichern um seine Rechte in Gänze wahren zu können.

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