Autoleasing ohne Schufa

Fahrzeuge können auch ohne eine Bonitätsprüfung bei der Schufa geleast werden, z.B. mit einem Autoleasing ohne Schufa. Wann ein solches Autoleasing ohne Schufa in Frage kommt und wie es funktioniert, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Fremdfinanzierung beim Autokauf

Bezüglich der Vermittlung bzw. der Vergabe von Krediten, Darlehen oder Leasingverträgen bietet die Schufa ihren Vertragspartnern zudem einen besonderen Service an und hat einen so genannten Score-Wert in den Verzeichnissen integriert. Dabei wird dem jeweiligen Verbraucher ein Wert von eins bis 100 zugeordnet, womit die statistische Wahrscheinlichkeit eines möglichen Kreditausfalls beziffert wird.

Je höher der angegebene Wert dabei ist, desto niedriger ist die Ausfallwahrscheinlichkeit. Dieses angewendete Scoreverfahren basiert auf dem so genannten Regressionsmodell, welches die logistische Eintrittswahrscheinlichkeit eines zufälligen Ereignisses anhand von zwei möglichen Szenarien modelliert. In der Startphase des Scoreverfahrens (2001) wurden von der Schufa diesbezüglich annährend sieben Millionen anonymisierte Datensätze über einen Zeitraum von 15 Monaten ausgewertet.

Das Leben mit einem niedrigen Score bzw. mit negativen Schufa-Einträgen ist für die Betroffenen in der Regel gerade in finanzieller Hinsicht ungemein belastend. Einen Kredit bzw. ein Darlehen zu erhalten, entpuppt sich dabei beispielsweise als schwieriges Unterfangen. Auch ein fremdfinanzierter Autokauf kann äußerst problematisch werden.

Autoleasing ohne Schufa als Finanzierungsmöglichkeit

Trotzdem muss in der Regel niemand auf einen fahrbaren Untersatz respektive Auto verzichten. In einem solchen Fall steht den Betroffenen mit dem Autoleasing ohne Schufa ein modernes Finanzierungsinstrument zur Verfügung, welches den Liquiditätsspielraum deutlich entlastet. Bei dieser Art der Finanzierung rund um das Autoleasing ohne Schufa finanzieren in der Regel Leasinggesellschaften die Anschaffung eines Neufahrzeugs oder Gebrauchtwagens.

Dabei unterscheidet sich ein Autoleasing ohne Schufa bezüglich Vertragsgegenstand und Abwicklung auf den ersten Blick nicht von einem Autoleasing mit Schufa. Da aber eben auf die Schufa-Abfrage seitens der Leasinggesellschaft verzichtet wird, muss der Leasingnehmer in der Regel gesonderte Sicherheitsleistungen erbringen.

So verlangen viele entsprechende Leasinggesellschaften eine Anzahlung; bei vielen Unternehmen werden als Anzahlung dabei drei Leasingraten veranschlagt. Interessant ist das Autoleasing ohne Schufa aber auch für Selbständige und Unternehmer. Da nämlich keine Schufa-Abfrage erfolgt, kommt es auch nicht zu einer Eintragung in das persönliche Verzeichnis bei der Schufa. Somit erfährt keine dritte Person von dem Leasingvertrag bzw. von den neu entstandenen Verbindlichkeiten.

Wenn jetzt beispielsweise ein neues Projekt finanziert werden muss, kann dies daher getrost über die Hausbank oder einen anderen Finanzdienstleister abgewickelt werden.

Autoleasing ohne Schufa: Auch interessant für Unternehmer, Selbständige und Existenzgründer

Eine hervorragende Alternative stellt das Autoleasing ohne Schufa auch für Existenzgründer dar. Generell kann dabei nahezu jedes Fahrzeug - ob Auto oder Nutzfahrzeug, ob neu oder gebraucht - geleast werden, ohne dass es zu einem entsprechenden Schufa-Eintrag kommt.

Um ein diesbezügliches Leasinggeschäft ohne Schufa einzugehen, müssen in der Regel nur überschaubare Voraussetzungen eingehalten bzw. erfüllt werden. So muss ein fester Hauptwohnsitz in Deutschland vorhanden und der Leasingnehmer deutscher Staatsbürger oder aber EU-Bürger sein. Wenn eine Person aus einem Drittland, das nicht zur EU zählt, das Autoleasing ohne Schufa in Anspruch nehmen möchte, wird in der Regel eine amtliche Meldebestätigung verlangt.

Generell muss der Leasingnehmer über ein Girokonto bei einem Kreditinstitut verfügen, das seinen Hauptsitz in Deutschland hat.Wer sich für ein Autoleasing ohne Schufa entscheidet, sollte immer die entsprechenden Leitfäden zu Leasingfinanzierungen ohne Schufa-Auskunft detailliert studieren, um sich an den angegebenen Vorgehensweisen zu orientieren.

Zudem sollte einem Interessierten klar sein, das es sich bei Leasingverträgen um so bezeichnete "Verträge sui generis" handelt, da sie nicht ausdrücklich den Regelungen seitens der Gesetzgebung unterworfen sind. Als Grundtypen gelten die Vollamortisation, bei dem der geleaste Wagen noch einen Restbuchwert aufweist, sowie die Teilamortisation, bei der ein Leasingnehmer das Auto bzw. den Leasinggegenstand nicht gänzlich bezahlen muss.

Eine Kündigung des Leasingvertrages seitens des Leasingnehmers ist in der Regel aber frühestens erst dann möglich, wenn bereits 40 Prozent der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Autos bzw. des Objekts erreicht worden ist.

Was ist überhaupt die Schufa?

Mit der Schufa Holding AG (kurz: Schufa; Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) existiert in Deutschland eine von kreditgebenden Unternehmen getragene Institution, die als privatwirtschaftlich strukturierte Wirtschaftsauskunftei Anfragen zur Kreditwürdigkeit von Einzelpersonen und Unternehmen bearbeitet. Als Vorstandsvorsitzender fungiert seit dem 1. November 2010 der ehemalige Hamburger Finanzsenator Michael Freytag.

Die in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ansässige Schufa Holding AG verfolgt dabei den Geschäftszweck bzw. das Ziel, ihre Kooperations- und Vertragspartner vor Kreditausfällen zu bewahren. Im Umkehrschluss erfüllt die Schufa somit auch eine Schutzfunktion gegenüber dem Verbraucher, da sie ihn indirekt vor einer Überschuldung bewahrt. 

Laut des aktuell gültigen Jahresberichts der Schufa aus dem Jahre 2011 ist die Wirtschaftsauskunftei im Besitz von 614 Millionen Einzeldaten von insgesamt 66,2 Millionen Verbrauchern und 3,9 Millionen Unternehmen. Demgegenüber sind insgesamt 7.000 Firmen aus den Bereichen Kreditwirtschaft, Handel und Dienstleistung als Vertragspartner der Schufa angeschlossen.

Pro Tag übermittelt die Schufa diesbezüglich rund 275.000 Auskünfte an Verbraucher und Vertragspartnerunternehmen. Allerdings liegen von 91,2 Prozent der Verbraucher ausschließlich positive Informationen bei der Schufa vor; zudem werden insgesamt 97,5 Prozent aller aufgenommenen Konsumkredite ordnungsgemäß zurückgezahlt. 

Im Jahresbericht 2011 konnte die Schufa Holding AG zudem einen Rekord-Konzernumsatz von 113,9 Millionen ausweisen; das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich dabei auf 17,8 Millionen Euro, während der Jahresüberschuss nach Steuern 11,8 Millionen Euro betrug.

Datenverarbeitung- und Übermittlung wird durch das Bundesdatenschutzgesetz legitimiert

Während die Geschäftstätigkeit der Schufa mit dem BGH-Urteil vom 19. September 1985 mittels der so genannten Schufa-Klausel reglementiert wurde und Kundendaten der Schufa nur dann zugänglich gemacht werden konnten, wenn sich die entsprechenden Kunden bzw. die Beteiligten damit einverstanden erklärten, änderte sich zu Beginn des zweiten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert die Sachlage. 

Bereits seit dem 1. April 2010 ist die elektronische Datenverarbeitung bzw. die Datenübermittlung diesbezüglich durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG §§ 28) geregelt. Demnach darf die Schufa nur dann personenbezogenes Datenmaterial über etwaige Forderungen übermitteln, wenn die Forderungen durch ein entsprechendes Urteil oder einen Vollstreckungstitel abgesichert sind, die Forderungen in der Insolvenztabelle unbestritten aufgenommen wurden oder der Betroffene die Fälligkeit der Zahlung hat verstreichen lassen, das Mahnwesen fruchtlos blieb und ein Schufa-Eintrag fristgerecht angedroht wurde. 

Allerdings ermittelt die Schufa nur im begrenzten Umfang die eingestellten Daten. Neben der Verwendung externer Systeme wie das der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) liefern in der Regel vor allem die angeschlossenen Vertragspartner und Banken Informationen über ihre Kunden an die Schufa Holding AG.

Weitere Daten erhält die Wirtschaftsauskunftei beispielsweise aus öffentlichen Quellen wie die Schuldverzeichnisse der jeweiligen Amtsgerichte. Diese Praxis gilt aber als umstritten, daher muss für dieses Unterfangen die Einwilligung des Betroffenen vorliegen. Dann kann die Schufa neben gegenwärtigen und früheren Anschriften, Geburtsdatum und natürlich Namen auch Informationen über die Aufnahme und Abwicklung von Geschäftsprozessen bzw. -beziehungen als Positivmerkmale sowie Daten über ein nicht vertraggerechtes Handeln und Verhalten oder beispielsweise Vollstreckungsmaßnahmen als Negativmerkmale speichern.

Kommt es zu einer positiven Erledigung eigener Verbindlichkeiten respektive zur korrekten Rückzahlung offener Kredite, löscht die Schufa im Allgemeinen zum Ende des dritten Kalenderjahres die entsprechenden Daten aus ihrem Verzeichnis.

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