Effektiver Jahreszins

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Was ist der effektive Jahreszins?

Allgemein wird der effektive Jahreszins auch als Effektivzins bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Kennziffer für die Gesamtkosten des Kredits in Bezug auf die Kreditsumme und die gesamte Laufzeit. Der Kreditnehmer soll damit ermitteln können, welche Kosten bei der Inanspruchnahme des Kredits entstehen und mit welcher jährlichen Belastung zu rechnen ist. Natürlich soll der effektive Jahreszins auch den Vergleich verschiedener Kreditangebote erleichtern. Als Faustformel bietet sich: "Effektiver Jahreszins = Gesamtkreditkosten" an.


Effektiver Jahreszins

Wie setzt sich der effektive Jahreszins zusammen?

Die Zinsen sind der wichtigste Bewertungsfaktor bei der Beantragung eines Kredits. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die gesamten Kosten miteinander vergleichen zu können. Aus dem Nominalzins (Zinssatz), den Bearbeitungsgebühren und weiteren eventuell anfallenden Kosten wird der effektive Jahreszins berechnet.

Was ist ein anfänglicher effektiver Jahreszins?

Teilweise gibt es Angebote auf dem Markt, die von einem anfänglich effektiven Jahreszinssatz sprechen. Dies ist immer dann der Fall, wenn sich der effektive Jahreszins während der Laufzeit des Kredits ändern kann. Die Anträge werden mit derselben Formel berechnet, wie es auch beim Effektivzinssatz durchgeführt wird. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die Festlegung des Zinssatzes zu beachten ist. Beträgt die Laufzeit 10 Jahre und ist der Zinssatz auf 5 Jahre festgelegt, spricht man hier vom anfänglichen effektiven Jahreszins. Nach den 5 Jahren wird dann neu mit der Bank verhandelt.

Effektiver Jahreszins - Berechnung

Berechnung des effektiven Jahreszinses

Wie wird der effektive Jahreszins berechnet?

Der Bankmitarbeiter braucht hierzu nichts weiter zu tun, als die entsprechenden Eckdaten in seinen Computer einzugeben und schon nach wenigen Sekunden wird ihm der effektive Jahreszins angezeigt. Wer einen Kredit beantragen möchte, sollte sich jedoch nicht immer darauf verlassen. Manchmal ist es sehr hilfreich den Effektivzins eigenständig berechnen zu können. Zum leichteren Verständnis haben wir die Berechnung des effektiven Jahreszinssatzes hier an einem Beispiel verdeutlicht.

Um den Effektivzins berechnen zu können, werden einige Angaben benötigt. Hier ein Beispiel:

  • Kreditsumme: 20.000 Euro
  • Bearbeitungsgebühren der Bank: 200 Euro
  • Zinssatz: 4,95% pro Jahr
  • Monatliche Rate: 325 Euro
  • Zahlungsweise: monatlich
  • Laufzeit insgesamt: 6 Jahre

Schauen wir uns nun die Berechnung des effektiven Jahreszinses an, stoßen wir auf die folgende Formel:

Effektiver Jahreszins = (Kreditkosten/Nettodarlehensbetrag) x [24/(Laufzeit in Monaten +1)]

Wie berechnet man den Effektiven Jahreszins?Für unsere Beispielrechnung würde sich daraus ein effektiver Jahreszins von 5,43 % ergeben.

Um die einzelnen Elemente der Formel zu verdeutlichen, haben wir hier die Begriffe noch einmal einzeln erklärt:

Kreditkosten: Die Kreditkosten sind der Anteil, den der Kreditnehmer zusätzlich zum eigentlich geliehenen Geld zurückzahlen muss. Sie lassen sich berechnen, indem der Auszahlungsbetrag von der gesamten Rückzahlung subtrahiert wird. Alternativ lassen sich die Kreditkosten auch berechnen, indem der Ratenbetrag mit der Anzahl der Laufzeitmonate multipliziert und davon anschließend der Auszahlungsbetrag abgezogen wird. Zu den Kreditkosten gehören die Bearbeitungsgebühr, die Zinsen und - wenn gewünscht - auch die Restschuldversicherung.

Wie hoch ist der effektive Jahreszins?

Nettodarlehensbetrag: Der Nettodarlehensbetrag ist die Summe die übrig bleibt, wenn der gesamte Darlehensbetrag um die Kreditkosten subtrahiert wird.

Laufzeit in Monaten: Hierbei handelt es sich um die Laufzeit des Kredites. Bei 6 Jahren beträgt die Laufzeit 72 Monate.

Wie hoch ist der effektive Jahreszins?

Auch wenn dies die wichtigste Frage vor der Berechnung eines Kredits ist, lässt sie sich nicht pauschal beantworten. Wie bereits oben erwähnt ist der effektive Jahreszins von zahlreichen Faktoren abhängig, die bei jedem Kreditnehmer eine andere Ausprägung genießen. Sowohl die Bearbeitungsgebühren, als auch der Zinssatz und eventuell abgeschlossene Versicherungen tragen einen Teil zur Höhe des effektiven Jahreszinses bei. Um schon im Vorfeld eine gute Übersicht der zu erwartenden Kosten zu bekommen, ist ein Vergleich mit einem professionellen Vergleichsrechner oder ein Gespräch bei einem unabhängigen Finanzberater zu empfehlen.Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete für den effektiven Jahreszins

Der Effektivzinssatz des Kredits kommt immer dann zum Einsatz, wenn die gesamten Kosten eines Darlehens auf den ersten Blick ersichtlich sein sollen. Banken erstellen immer wieder Angebote mit besonders günstigen Kredit Konditionen. Diese sind allerdings nicht für jeden Kreditnehmer zugänglich, da es Einschränkungen seitens der Bank und bezüglich der Bonität gibt.

Die günstigen Angebote der Banken sind in den meisten Fällen nur für Kunden vorgesehen, die eine einwandfreie Schufa-Auskunft vorweisen können. Hier ist das Risiko für die kreditgebende Bank besonders gering und so können günstige Zinssätze zum Tragen kommen.

Ist die Bonität jedoch nicht sehr gut, muss der Kreditnehmer mit zusätzlichen Kosten rechnen, um das Risiko der Bank auszugleichen. Ist die Bonität zu schlecht, wird ein Kredit in den meisten Fällen sogar verwehrt. Der effektive Jahreszins ist also ein wirksames Marketinginstrument, wenn es um die Akquisition von neuen Kunden für eine Bank geht und macht einen transparenten Vergleich verschiedener Darlehen erst möglich.Überblick der verschiedenen Zinssätze

Überblick der verschiedenen Zinssätze im Finanzwesen

Sollzins, Effektivzins und Nominalzins: Was ist darunter zu verstehen? Worin liegen die Unterschiede?

Sollzins, Effektivzins und NominalzinsDer Endverbraucher ist teilweise überfordert, wenn er die unterschiedlichen Begrifflichkeiten des Finanzwesens voneinander unterscheiden muss. Zu ähnlich sind viele Begriffe wie:

  • Zinssatz
  • Zinsen
  • Sollzinsen
  • Jahreszinsen
  • Effektivzinsen
  • Effektiver Jahreszins
  • Nominalzinssatz

und viele mehr. Dabei ist es im Prinzip gar nicht so schwer, sich die einzelnen Begriffe zu merken. Zum leichteren Verständnis haben wir hier die Begriffe einzeln erklärt:

Jahreszinssatz: Jahreszinssätze zeigen an, wie viele Zinsen der Kreditnehmer pro Jahr bezahlen muss, wenn er bei einer Bank einen Kredit in Anspruch nehmen will. Kennt der Kunde den Jahreszinssatz verschiedener Angebote, kann dies ein Vergleichsfaktor für ihn sein. Trotzdem gehören natürlich auch die anderen Kosten des Darlehens dazu.

Zinssatz / Zinsen: Hierbei handelt es sich um die prozentuale Angabe der reinen Kosten für den Kredit. Damit die Bank 100.000 Euro verleiht, müssen die Kreditnehmer das Geld mit Zinsen zurückzahlen und die werden mit dem Zinssatz berechnet.

Nominalzinsen: Dies ist lediglich ein anderer Ausdruck für den Zinssatz.

Effektivzinsen / Effektiver Jahreszins: Diese Angabe hilft dabei, verschiedene Kreditangebote miteinander zu vergleichen. Der Effektivzins gibt an, wie hoch die Kosten insgesamt für einen Kredit ausfallen. Darin sind auch die Bearbeitungsgebühren der Bank, sowie eventuelle Versicherungen enthalten.

Was ist der Unterschied zwischen dem Sollzinssatz und dem Effektiven Jahreszins?

Unterschied zwischen Sollzins und EffektivzinsDer Sollzinssatz ist ein Indikator für die zu erwartenden Kosten, die bei einem Ratenkredit entstehen können. Leiht sich ein Kreditnehmer beispielsweise 10.000 Euro zu einem Zinssatz von 5% und zahlt er den Betrag nach einem Jahr zurück, muss er der Bank 10.500 Euro erstatten. Dies sind jedoch nur die Zinsen. Um die Gesamtkosten des Darlehens ermitteln zu können, müssen auch die anderen Posten wie Bearbeitungsgebühren und Zusatzversicherungen einberechnet werden.

Diese Aufgabe übernimmt der effektive Jahreszins. Wie oben bereits erwähnt bezieht er alle Kosten in die Berechnung mit ein und kann somit als Vergleichsfaktor unterschiedlicher Kreditangebote herangezogen werden. Allein am Sollzinssatz lassen sich die Kosten eines Kredits nicht erkennen, wenn nicht auch die anderen Gebühren einkalkuliert wurden.

Welche Unterschiede bestehen zwischen dem Nominalzins und dem effektiven Jahreszins?

Unterschied zwischen Nominalzins und EffektivzinsDa der Nominalzinssatz nur die reine Entschädigung der Bank für die Vergabe des Kredits darstellt und gleichzeitig auch nur ein Synonym für den Zinssatz bzw. den Sollzinssatz ist, sind die Unterschiede zum effektiven Jahreszins in wenigen Worten erklärt.

Wer schon einige Ratenkredite abgeschlossen hat, der kennt die Prozedur. Die erste Frage ist immer die nach den Zinsen. Der Bankmitarbeiter nennt dann eine Zahl wie 4,5 Prozent. Der Kreditnehmer kann damit ausrechnen, wie viele Zinsen er für die gesamte Laufzeit bezahlen muss. Leider fehlen hier die wichtigen Indikatoren für zusätzliche Bankgebühren und Restschuldversicherungen, die eventuell abgeschlossen wurden.

Der effektive Jahreszins inkludiert diese Kosten und gibt sehr genau Auskunft über die Gesamtkosten des Kredits.Warum stehen im Kreditvertrag mehrere Zinssätze?

Warum stehen im Kreditvertrag zwei (mindestens) unterschiedliche Zinssätze?

Wer bei einer Bank einen Ratenkredit abschließen möchte, sollte sich vorher auf jeden Fall über die Kosten informieren. In einem professionellen Kreditvertrag stehen immer zwei verschiedene Kennziffern bzw. Zinssätze. Zum einen findet man den Sollzins und zum anderen zusätzlich den effektiven Jahreszins.

Der Sollzins gibt an, welchen grundsätzlichen Ausgleich die Bank für die Vergabe des Kredits verlangt. Aus einem Betrag von 10.000 Euro und einem Zinssatz von 5% würden nach einer Laufzeit von 12 Monaten 500 Euro an Sollzinsen entstehen.

Der effektive Jahreszins ist hier deutlich genauer, um die verschiedenen Kreditangebote miteinander vergleichen zu können. Neben Tilgung und Sollzinsen entstehen beispielsweise noch Bearbeitungsgebühren der Bank, sowie eventuelle Kosten für Ausfallversicherungen.

Der Kreditvertrag enthält immer beide Werte, um einerseits den Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins erkennen zu können, andererseits aber auch, damit der Kreditnehmer die Kosten ganz genau einschätzen und berechnen kann.

Welcher Zinssatz ist für die Zinsberechnung meines Kredits relevant?

Bei einer Finanzierung ist es wichtig, dass die Zinsen vorher genau festgelegt werden. Um die Zinsberechnung durchzuführen, wird der Sollzinssatz herangezogen. Nur mit ihm lassen sich die Zinsen pro Jahr, pro Monat oder für die gesamte Laufzeit ausrechnen.

Ist der Zinssatz für die gesamte Laufzeit des Kredits festgelegt?

Bleibt der Zinssatz über die gesamte Laufzeit konstant?Dies hängt voll und ganz von der kreditgebenden Bank ab. Teilweise werden Kreditverträge mit festgelegten Zinssätzen angeboten, teilweise aber auch mit einer temporären Zinsgestaltung. Wenn ein Kredit über 30 Jahre abgetragen werden soll, kommt es oft vor, dass die Zinsen beispielsweise nur für 10 Jahre festgesetzt und dann der aktuellen Marktsituation entsprechend angepasst werden.

Der Kreditnehmer sollte sich vorher also gut überlegen, welche Entscheidung er trifft, denn die Festlegung kann sowohl positive, als auch negative Auswirkungen haben. Wird der Zinssatz über die gesamte Laufzeit festgesetzt und wären die Zinsen nach 10 Jahren beispielsweise deutlich günstiger geworden, müssten trotzdem die höheren Zinsen weitergezahlt werden. Ist der zum jeweiligen Zeitpunkt herrschende Zinssatz günstiger als zu Vertragsbeginn, spart der Kreditnehmer ab diesem Moment bares Geld, welches beispielsweise in eine höhere Tilgung investiert werden kann.Effektiver Jahreszins - Vorteile und Nachteile

Vorteile und Nachteile des effektiven Jahreszinses

Vorteile und Nachteile lassen sich beim effektiven Jahreszins nur schwer erkennen. Trotzdem wollen wir versuchen, die positiven und negativen Aspekte übersichtlich zu erläutern.

Vorteile:

  • Die Gesamtkosten des Kredits lassen sich sofort erkennen.
  • Verschiedene Kreditangebote lassen sich miteinander vergleichen.
  • Die Kalkulation des Haushalts-Budgets ist deutlich einfacher.

Nachteile:

  • Der effektive Jahreszins gibt nur die Gesamtkosten an.
  • Einzelne Posten lassen sich darüber nicht aufschlüsseln.
  • Günstige Effektivzinsen und somit günstige Kredite können zu ungewollten Ausgaben verleiten.

Wer legt den effektiven Jahreszins fest?

Wer legt den effektiven Jahreszins bei einer Finanzierung fest?

Mit den zahlreichen Informationen aus unserem Artikel kann der Kreditnehmer sicherlich erkennen, dass der Jahreszinssatz nicht einfach nur festgelegt wird. Grundsätzlich ergibt er sich aus den folgenden Kosten:

  • Zinsen
  • Bearbeitungsgebühren
  • Restschuldversicherungen (eventuell)

Der Zinssatz ist wiederrum von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Dieser orientiert sich am Leitzins, der von den Zentralbanken ausgegeben wird. Alle der Zentralbank angehörigen Kreditinstitute orientieren sich am Leitzins, um die eigenen Finanzprodukte entsprechend zu kalkulieren. Steigt der Leitzins an, werden auch die Zinsen für den Endverbraucher teurer. Dies führt zu teureren Krediten und langfristig wahrscheinlich zu weniger Investitionen.

Der Leitzins war schon immer ein gutes Instrument, um die Wirtschaft anzukurbeln. Gehen Investitionen zurück und halten die Kunden ihr Geld sprichwörtlich in den Händen fest, kann ein niedriger Leitzins dazu beitragen, dass Kredite günstiger und somit wieder häufiger in Anspruch genommen werden.

Die Bearbeitungsgebühren hängen in erster Linie von der Geschäftspolitik der jeweiligen Bank ab. Auch hier gibt es gravierende Unterschiede. Gerade bei Internetbanken sind die Gebühren oftmals sehr viel geringer, als bei einer klassischen Hausbank. Dies liegt zum einen an der deutlich kleineren Personaldecke, über die eine Internetbank verfügt und zum anderen an den ausbleibenden Kosten für Geldautomaten und andere Dinge. Da der Kunde bei einer Internetbank die meisten Aufgaben online selbst durchführt, kann das Unternehmen mit günstigen Konditionen locken.

Wird eine Restschuldversicherung abgeschlossen, kommen diese Kosten noch zum effektiven Jahreszins hinzu. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn ein Arbeitsvertrag auf der Kippe steht oder befristet wurde. Auch bei besonders Risikobehafteten Berufen ist es sicherlich eine gute Entscheidung, eine Restschuldversicherung abzuschließen. Tritt der Fall einer Zahlungsunfähigkeit ein, übernimmt die Restschuldversicherung die weiteren Raten bzw. den kompletten Kredit.

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