Kreditinstitute

Unternehmen, die gewerbsmäßig Bankgeschäfte betreiben, unterliegen in Deutschland dem Kreditwesengesetz. Zum Kerngeschäft der Kreditinstitute gehört zum einen die Anlage von Geldern, aber auch die Herausgabe von Krediten.

Weiterhin beschäftigen sich Kreditinstitute mit der Abwicklung des nationalen und internationalen Zahlungsverkehrs. In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot an Finanzdienstleistungen stetig erweitert, so dass heute auch Wertpapiergeschäfte und Versicherungsprodukte angeboten werden.

Die unterschiedlichen Kreditinstitute in Deutschland

Vielfach wird unter dem Begriff Kreditinstitut die Gesamtheit der in Deutschland agierenden Banken gesehen. Allerdings gibt es verschiedene Institute, die sich in ihrer Rechtsform sowie dem Angebot stark unterscheiden.

Spezialbanken sind Kreditinstitute, die sich auf wenige Bankgeschäfte spezialisiert haben und beispielsweise nur das Kredit- oder ausschließlich das Anlagegeschäft tätigen. Demgegenüber stehen die häufiger vorkommenden Universalbanken, die alle Arten des Bankgeschäfts anbieten und daher auch für alle Kundengruppen gleichermaßen offenstehen. Zu diesen Universalbanken gehören sowohl Groß- wie auch Regionalbanken und Privatbanken.

Weiterhin agieren in Deutschland auch die Sparkassen, die zum öffentlich-rechtlichen Bankensektor gehören, sowie die Genossenschaftsbanken, die nach wie vor an ihrer genossenschaftlichen Struktur festhalten.

In Europa fanden sich die ersten Banken im 14. Jahrhundert in Oberitalien. Hier wurde vor allem das Kredit- und Wechselgeschäft angeboten, was im Handel immer wichtiger wurde. Die Banken sind somit die ältesten Kreditinstitute, denn Sparkassen wurden erst in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gegründet.

Die Sparkassen hatten sich dabei zum Ziel gesetzt, vor allem den mittelloseren Menschen die Möglichkeit zu geben, ebenfalls Bankgeschäfte zu tätigen. Auch die Genossenschaftsbanken entwickelten sich erst im 18. Jahrhundert, um mit ihren Grundsätzen Selbsthilfe, Eigenverantwortung und Selbstverantwortung vor allem kleineren und mittleren Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ebenfalls Kredite zu erhalten.

Die Rechtsgrundlagen für Kreditinstitute

Um das Geld der Anleger zu schützen, wurde 1934 das "Reichsgesetz über das Kreditwesen" in Folge der Weltwirtschaftskrise geschaffen. Seit 1962 ist das Kreditwesengesetz für die deutschen Kreditinstitute maßgebend, welches nach den jeweiligen Anforderungen stetig novelliert wurde.

Neben dem Anlegerschutz soll das Kreditwesengesetz, welches von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überprüft wird, auch die gesamtwirtschaftliche Funktionsfähigkeit der Kreditinstitute bewahren. Im Rahmen des Kreditwesengesetzes müssen die Institute die Ausfallrisiken von Krediten unter anderem mit Eigenmitteln unterlegen, auch sind bei Groß- und Millionenkrediten spezielle Prüfungen notwendig. Weiterhin gehört die Einlagensicherung zum Umfang des Kreditwesengesetzes, um Anleger so vor Verlusten zu schützen.

Sofern die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, Unregelmäßigkeiten feststellt oder aber die Gefahr einer Insolvenz eines Kreditinstitutes sieht, kann sie einschreiten, Restriktionen fordern oder gar ein Moratorium verhängen.

Zu den Bankgeschäften, die auch im Kreditwesengesetz benannt werden, gehört zum einen das Einlagengeschäft sowie das Kreditgeschäft. Beide sind unmittelbar voneinander abhängig, denn ohne Einlagen ist es den Banken nicht möglich, Kredite zu vergeben. Zum Kreditgeschäft gehört dabei die Vergabe von Ratenkrediten, Baufinanzierungen und Geschäftskrediten, wobei Kreditnehmer für den Erhalt dieser Darlehen verschiedene Voraussetzungen erfüllen müssen.

Auch das Depotgeschäft, das Investmentgeschäft sowie das Girogeschäft und das Garantiegeschäft gehören mittlerweile zu den Aufgaben von Kreditinstituten, die vor allem von Universalbanken wahrgenommen werden.

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