Zinsanpassung

Was versteht man unter einer Zinsanpassung und wann ist sie sinnvoll? Was sollte man bei der Entscheidung für eine Zinsanpassung beachten? Diese Fragen werden in unserem Artikel zur Zinsanpassung beantwortet.

Kredite und Zinsanpassung

Kredite gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. So gibt es Kleinkredite, die in der Regel in 24 Monaten abgezahlt werden und es gibt Kredite mit höheren Kreditsummen, die nach einer langen Rückzahlung verlangen.

Gerade bei den großen Krediten mit einer langen Laufzeit wird eine Zinsfestschreibung nur für einen bestimmten Zeitraum vorgenommen. Wie lang dieser Zeitraum ist, wird im Vertrag genau festgelegt. Er kann zwischen 5 und 15 Jahren liegen. Ist diese Frist verstrichen und der Kredit noch nicht vollständig zurückgezahlt, so müssen neue Konditionen bezüglich der Höhe der Zinsen getroffen werden. Hierfür kann der Kreditnehmer unterschiedliche Wege beschreiten.

Zum einen kann er für die Zinsanpassung ein Angebot des aktuellen Kreditinstitutes annehmen oder er kann einen Anschlusskredit bei einem fremden Institut aufnehmen, je nachdem, wer das beste Angebot bezüglich der Zinsen hat. Ist dieses Angebot gefunden, so muss es nur unterschrieben werden und der Kredit wird mit diesen Konditionen fortgesetzt.

Das Angebot für die Zinsanpassung

Etwa sechs Monate vor Ablauf der Zinsbindungsfrist wird das aktuelle Kreditinstitut ein Angebot bezüglich der Weiterführung für den Kreditnehmer erstellen. Zum einen wird sich hier am Kredit orientiert. So wird die Höhe der noch bestehenden Schuld und die persönlichen Voraussetzungen des Kreditnehmers über die Zinsanpassung entscheiden. Zum anderen aber auch der aktuell vorherrschende Zinssatz.

Das Institut wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein attraktives Angebot erstellen, da immer das Interesse daran besteht, den Kreditnehmer zu halten. Zu hoch sind die Einnahmen durch die Zinsen, als das man solch einen Kunden ziehen lässt.

Mit dem erstellten Angebot kann man als Kreditnehmer dann ganz einfach andere Angebote einholen und diese miteinander vergleichen. Wichtig ist hierbei immer der effektive Jahreszins, da dieser alle Kosten und Gebühren enthält. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die monatlichen Raten bei allen Angeboten gleich hoch sind. Nur so lässt sich ein aussagekräftiger Vergleich durchführen.

Anbieterwechsel oder Zinsanpassung?

Nun gilt es, dass beste Angebot zu sichern. Wechselt man den Anbieter, so wird dieser einen allgemeinen Check bezüglich der Kreditwürdigkeit vornehmen. Die Schufa wird abgefragt und die Bonität ermittelt. Zudem muss ein festes Einkommen und möglicherweise auch ein Bürge nachgewiesen werden.

Nutzt man ein Angebot aus dem Internet, so müssen die entsprechenden Unterlagen zum Anbieter geschickt werden. Wählt man einen Anbieter vor Ort, so können alle kreditrelevanten Fakten in einem Gespräch geklärt werden. Für den gesamten Vorgang sollten einige Tage eingeplant werden, da gerade bei größeren Summen von Seiten der Geldgeber alles sehr genau überprüft wird.

Leichter ist es, wenn man den Anbieter nicht wechselt. Hier muss nur die Verlängerung für die Zinsanpassung unterschrieben werden. Gab es bisher keine Unregelmäßigkeiten bei der Rückzahlung, so wird das Kreditinstitut in der Regel auf eine nochmalige Überprüfung der Bonität und somit der Kreditwürdigkeit verzichten. Der neue Vertrag für die Zinsanpassung muss nur unterschrieben werden und nach Ablauf der Zinsbindungsfrist wird der neue Vertrag samt neuer Zinsen automatisch in Kraft treten. Eine Kündigung des alten Vertrages ist nicht nötig, da dieser regulär ausläuft und somit keiner Kündigung bedarf.

Wann eine Zinsanpassung vorgenommen werden sollte

Eine Zinsanpassung geht in der Regel mit einer Umschuldung einher. Sie wird dann vorgenommen, wenn der erste Kreditvertrag ausläuft. Die Zeit der Befristung wird im Kreditvertrag sehr genau festgelegt. Möchte man als Kreditnehmer bereits im Vorfeld eine Zinsanpassung vornehmen lassen, dann muss dies mit dem geldgebenden Institut besprochen werden.

Wurde diese Option nicht im Vertrag vorgesehen, dann kann hierfür eine Gebühr erhoben werden. In solch einem Fall sollte man als Kreditnehmer sehr genau rechnen, ob eine vorzeitige Umschuldung lohnt, denn wenn die Gebühren die Ersparnisse durch die Umschuldung übersteigen, sollte man sich diesen recht aufwendigen Schritt noch einmal genau überlegen und schauen, ob es nicht vielleicht auch noch eine andere Möglichkeit gibt.

Diese könnte sich beispielsweise in einem Forwarddarlehen finden lassen. Bei dieser Art des Darlehens reserviert man sich bereits viele Monate oder auch Jahre im Voraus einen günstigen Zinssatz. Merkt man, dass die Zinsen für die Art des Darlehens, dass man selbst nutzt, deutlich sinken, so kann man sich diesen niedrigen Zinssatz reservieren. Er wird festgeschrieben und tritt dann in Kraft, wenn die Anschlussfinanzierung benötigt wird.

Dabei ist es nicht entscheidend, wie hoch der Zinssatz zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung ist. Es gilt immer der Zinssatz, den man sich reserviert hat.

Forwarddarlehen zur Zinsanpassung

Ein Forwarddarlehen bietet damit die Möglichkeit, eine optimale Zinsanpassung vorzunehmen. Wichtig ist hier jedoch, dass man die Zinsentwicklung genau im Auge behalten muss, um wirklich ein gutes Angebot nutzen zu können. Kennt man sich am Finanzmarkt nicht so gut aus oder hat man nicht die Möglichkeit, hier ständig den Überblick zu behalten, dann lohnt es sich, einen Berater zur Hilfe zu nehmen. Er kennt sich aus und kann Tipps für den richtigen Zeitpunkt geben.

Zudem muss im Vertrag die Option eines Forwarddarlehens vermerkt werden, damit man dies ohne Gebühren und zusätzliche Beiträge nutzen kann. Hinzu kommt, dass ein Forwarddarlehen in der Regel etwas teurer ist als ein normaler Ratenkredit.

Trotz alledem kann die Ersparnis dadurch enorm sein. Hat man beispielsweise eine Zinsanpassung um 0,5% dadurch vornehmen können, so kann diese geringe Änderung bereits mehrere tausend Euro Ersparnis bedeuten und dies gilt nicht nur für ein Forwarddarlehen, sondern auch für eine reguläre Umschuldung, bei der eine Zinsanpassung vorgenommen werden kann.

Verschiedene Angebote zur Zinsanpassung

Oftmals lohnt es sich, wenn man ein Angebot eines fremden Kreditinstitutes dem momentan kreditführenden Institut vorlegt. Da man hier nur ungern einen guten Kunden ziehen lassen wird, kann es passieren, dass diese ihr eigenes Angebot noch einmal überarbeiten und nachbessern. Kommt es dann dem fremden Angebot recht nahe, so kann man beim alten Institut bleiben und dessen Angebot nutzen. Dieser Schritt würde viel Arbeit und wahrscheinlich auch Kosten für den Wechsel ersparen. Man muss sich als Kreditnehmer um deutlich weniger kümmern und kann ganz getrost mit dem bereits bekannten Institut weiterarbeiten.

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