Zinsen berechnen

Viele Menschen wissen nicht, wie man Zinsen berechnen kann. Dies hängt auch damit zusammen, dass die Berechnung der Zinsen nicht bei allen Darlehen auf die gleiche Weise erfolgt.

Daher können sich beim Zinsen berechnen und bei der Rückzahlung Unterschiede ergeben. Kennen Darlehensnehmer die Art der Zinsberechnung, können sie die Zusammensetzung der Gesamtkosten und Raten besser verstehen.

Für ein Darlehen Zinsen berechnen

Beim Zinsen berechnen sind die Kreditinstitute grundsätzlich an keine Methode gebunden. Banken verwenden jedoch in der Regel die Eurozinsmethode (ACT/360). Interessanter ist die Betrachtung, ob Banken einen Monats- oder Jahreszins anbieten.

Der Monatszins erscheint für Kunden auf den ersten Blick sehr gering. Wird dieser jedoch als Jahreszins dargestellt, ist er sehr hoch. Verbraucher sollten daher immer die effektiven Jahreszinsen berechnen und vergleichen. Die Zinsen werden beim Darlehen immer von der Restschuld berechnet.

Ein Beispiel verdeutlicht die Vorgehensweise beim Zinsen berechnen:

Ein Darlehen über 10.000,00 EUR wird mit einem Zinssatz von 5% aufgenommen. Die Darlehensrate beträgt 300,00 EUR. Die Abrechnung erfolgt bei Darlehen sehr häufig monatlich. Die Zinsen werden dem Darlehensnehmer also jeden Monat in Rechnung gestellt und mit der Rate verrechnet.

Im ersten Monat muss der Kunde 41,67 EUR Zinsen zahlen. Die Restschuld beträgt am Monatsende daher 9.741,67 EUR. Im nachfolgenden Monat muss lediglich die verbleibende Restschuld in Höhe von 9.741,67 EUR verzinst werden. Der zu zahlende Zinsbetrag wird daher monatlich sinken.

Unterschiedliche Zinsintervalle

Banken nutzen für die beim Zinsen berechnen häufig unterschiedliche Zinsintervalle. Beim normalen Ratenkredit erfolgt die Zinsberechnung in der Regel monatlich. Im Rahmen langfristiger Baufinanzierungen können die Zinsen jedoch auch quartalsweise verrechnet werden.

Die Restschuld verringert sich dabei in den ersten beiden Monaten um die Tilgungsrate. Erst im dritten Monat werden schließlich die Zinsen belastet.

Die Zinsbelastung übersteigt dabei im Normalfall die Tilgung, sodass die Restschuld steigt. Auch öffentliche Förderdarlehen werden quartalsweise verzinst. Kunden sollten beim Abschluss einer langfristigen Baufinanzierung unbedingt die Zinsintervalle prüfen.

Zinsen berechnen: Zins- und Tilgungspläne erstellen

Darlehensnehmer können über das Internet in der Regel den Kapitalsaldo ihrer offenen Darlehen abrufen. Vielen Kunden fällt es jedoch schwer, die Zinsen für die kommenden Monate oder Jahre selbst zu berechnen.

Kunden, die den Zinssaldo für die nächsten Monate und Jahre gerne in Erfahrung bringen möchten, können sich einen Zins- und Tilgungsplan ausdrucken lassen. Zins- und Tilgungspläne können bei der jeweiligen Finanzierungsbank im Normalfall kostenlos beantragt werden.

Im Zins- und Tilgungsplan können die Zinsen, Tilgungen und Restschulden für eine gewünschte Laufzeit eingesehen werden. Darlehensnehmer können sich die Zinsbelastungen auch für die komplette Festzinsbindung ausdrucken lassen.

Zu beachten ist jedoch, dass sich der Zins- und Tilgungsplan ändert, sobald eine Sondertilgung vorgenommen wird. Mit dem Zins- und Tilgungsplan können Darlehensnehmer auch die kompletten Zinskosten des Darlehens einsehen.

Variable Zinsen berechnen

Beim Zinsen berechnen wird immer ein vom Darlehen festgeschriebener Zinssatz verwendet. Einige Darlehensnehmer bevorzugen jedoch variable Zinsen. Bei der variablen Verzinsung können sich die Zinssätze monatlich ändern, sodass sich auch der zu zahlende Zinssaldo verändern kann.

Steigen die Zinssätze an, können die Zinszahlungen steigen, obwohl der Darlehenssaldo gesunken ist. Darlehensnehmer sollten daher das Zinsniveau im Auge behalten und die Zinsen unter Umständen festschreiben lassen.

Die variable Verzinsung lohnt sich dann, wenn die Zinsen voraussichtlich sinken werden. Ist davon auszugehen, dass die Zinsen steigen, sollten Festzinsvereinbarungen getroffen werden. Die Zinsberechnung erfolgt dann zum festgeschriebenen Zinssatz.

Aus diesem Grund ist es wichtig, Baufinanzierungen abzuschließen, wenn das Zinsniveau niedrig ist. Steigen die Zinsen nach Abschluss der Baufinanzierung an, erfolgt die Zinsberechnung immer vom niedrigen Festzins.

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