Definition des Begriffs „Finanzierung“

Der Begriff „Finanzierung“ wird in der Wirtschaft auch als Finanzökonomik geprägt. Die Finanzierung ist ein Teilbereich innerhalb der Finanzwirtschaft. Gemeint sind damit grundsätzlich alle betrieblichen Prozesse, die der Bereitstellung und Rückzahlung finanzieller Mittel dienen, die wiederum für Investitionen genutzt werden.

Unter diesen Begriff fallen alle notwendigen Maßnahmen, die bei der Beschaffung beginnen und bis zur Rückzahlung von finanziellen Mitteln reichen. Mit der Finanzierung verbunden sind somit auch gestalterische Abwicklungen dieser, wie beispielsweise Zahlungs- und Informationsbeziehungen, Mitbestimmungs- und Kontroll- sowie auch Sicherungsbeziehungen, die zwischen den Kapitalnehmern und den Kapitalgebern ausgehandelt werden.

Sämtliche Abwicklungen, die einer Finanzierungsform dienen, werden aus der Perspektive des Anlegers als Finanzplanung bezeichnet.

Historische Bedeutung der Finanzierung

Historisch betrachtet waren die Finanzierungen auf die Kapitalbeschaffung mittels Ausgabe von Aktien beschränkt. Erst später wurde dieser Begriff auf die Kapitalrückzahlung und die Kapitalumschichtung bis zur umfassenden Kapitalversorgung genutzt.

Im Privatbereich ist bei einer Finanzierungsform praktisch immer die Kreditfinanzierung gemeint, die in der Wirtschaft fachlich korrekt allgemein als außenfinanzierte Fremdfinanzierung bezeichnet wird.

Genaue Definition der verschiedenen Arten von Finanzierungen

Bei Finanzierungen handelt es sich um eine Maßnahme, die einerseits der Mittelbeschaffung dient, andererseits auch die Rückzahlung dieser Mittel beinhaltet. Die Gestaltung wird durch klar definierte Zahlungs- sowie Informations- und Kontroll- sowie Sicherungsbeziehungen zwischen den Kapitelnehmern und den Kapitalgebern abgewickelt.

Die verschiedenen Formen von Finanzierungen sind in der Wirtschaft sehr unterschiedlich. Hierzu gehören Finanzierungen durch bisherige Eigentümer. Diese Finanzierungsart wird als Eigenfinanzierung bezeichnet und meint die Nutzung eigener Mittel. Die Finanzierungsform mittels neuer Eigentümer wird als Beteiligungsfinanzierung bezeichnet und kommt dann zur Anwendung, wenn frisches Kapital durch neue Eigentümer eingebracht wird.

Fremdfinanzierungen

Die Finanzierungsart durch Gläubiger, auch als Fremdfinanzierung bezeichnet, ist in der Wirtschaft eine weitere Finanzierungsform und darüber hinaus gerade im privaten Bereich eine der geläufigsten Finanzierungsarten. In der Wirtschaft wird auch der Begriff der Innenfinanzierung genutzt. Hierbei handelt es sich um eine Finanzierungsart, die auf die Bindung güter- sowie leistungswirtschaftlicher Überschüsse basiert.

Dabei erfolgt eine Minderung der Gewinne für die Bemessungsgrundlage der Steuerzahlungen sowie Ausschüttungen. Gemeint sind hierbei beispielsweise die Finanzierungsart aus Abschreibungen sowie die Finanzierung über eine Dotierung von Rückstellungen.

Eine Finanzierung, die in der Wirtschaft mittels Einbehaltung von wohl ausschüttungsfähigem, aber dennoch nicht ausgeschüttetem Überschuss erfolgt, wird als Selbstfinanzierung bezeichnet. Die Finanzierung im öffentlichen Bereich hat die Bezeichnung der dualen Finanzierung.

Finanzierungen im Privatbereich

Im privaten Bereich dient die Finanzierung der Anschaffung von bestimmten Gütern oder Werten und wird hier über verschiedene Kreditgeber und unter bestimmten Kriterien - je nach Finanzierungsart - abgewickelt.

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