Ratenfinanzierung

Ein Begriff, der einem heutzutage sehr oft begegnet, ist der der Ratenfinanzierung. Im Allgemeinen versteht man darunter eine Vereinbarung, also einen Vertrag, der zwischen einem Käufer und einem Verkäufer geschlossen wird. Der zu bezahlende Betrag wird dann in festgelegten Teilzahlungen abgezahlt. Dies können entweder gleichbleibende Raten sein oder auch, was eher selten der Fall ist, ein festgelegter Zeitraum, in dem die komplette Summe zurück gezahlt sein muss. Man spricht auch von einem Finanzkauf anstelle der Ratenfinanzierung. Zur Absicherung des Gläubigers werden auf die Tilgungsraten auch Zinsen gezahlt werden, die im Vertrag vorher festgesetzt werden.

Wozu eine Ratenfinanzierung?

Eine Ratenfinanzierung ist besonders dann wichtig, muss man kurzfristig eine nicht vorhergesehene Anschaffung tätigen und hat dafür momentan kein flüssiges Geld zur Verfügung. Das heißt, die nötige Liquidität ist nicht gegeben. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Waschmaschine ihre Arbeit eingestellt hat oder das Auto, das dringend dafür benötigt wird, um zur Arbeit zu gelangen. Dann muss ein neuer Wagen oder eine neue Maschine gekauft werden. Wenn das Geld nicht reicht, kann dann zum Teil über den Händler direkt, eine Ratenfinanzierung abgeschlossen werden. Damit steht einem sofortigen Kauf nichts mehr im Wege. Eine Ratenfinanzierung ist auch über einen Kreditgeber möglich. Es lohnt sich allerdings ein Zinsvergleich, da die Händler oft sogar zinslose Ratenfinanzierung anbieten.

Auf was sollte man bei einer Ratenfinanzierung achten?

Hieß früher noch die Faustregel, dass man sich nur das leisten sollte, wofür auch das entsprechende Geld da ist, wird es dem Kunden heutzutage sehr einfach gemacht, indem die eigentlichen Vermögensverhältnisse dadurch in den Hintergrund gedrängt werden, da man nicht sofort bar zahlen muss. Zwar muss man bei einer Ratenfinanzierung in der Regel noch die anfallenden Zinsen mit einrechnen, in der langfristigen Planung kann dies jedoch für sinnvolle und auch wichtige Investitionen genutzt werden. Vor einer Ratenfinanzierung sollte man sich also im Klaren sein, wie viel man monatlich zur Verfügung hat, um die Raten wirklich bis zum Ende bedienen zu können.

Was beinhaltet ein Vertrag zur Ratenfinanzierung?

Jeder Vertrag über eine Ratenfinanzierung enthält Informationen bzgl. der Vertragspartner, der Kaufsache und des Kaufpreises. Daneben wird hier festgeschrieben, wie lange die Laufzeit der Ratenfinanzierung beträgt und wie hoch die zu entrichtenden Raten sind. Sofern vereinbart, enthält der Vertrag auch Regelungen über die festgelegte Verzinsung. Zudem hat jeder Vertrag ein Widerrufsrecht. Das heißt, dass man eine Bedenkzeit von zwei Wochen hat. In diesem Zeitraum kann man den Vertrag wieder auflösen. Entweder man gibt die Ware direkt an den Verkäufer zurück oder man teilt es diesem schriftlich, am besten per Einschreiben mit. Somit hat man die Möglichkeit, sich zu Hause in Ruhe Gedanken über die tatsächliche Notwendigkeit des Kaufes zu. Dieses Widerrufsrecht ist auch vertraglich immer festgelegt und der Kunde muss beim Erwerb der Ware darauf hingewiesen werden. Sollte der Verkäufer dies versäumt haben, so kann der Käufer bis zu einem Jahr nach dem Kauf diesem widersprechen.

Abschluss eines Vertrages zur Ratenfinanzierung

Möchte man nun eine Ratenfinanzierung abschließen, benötigt der Kreditgeber einige Informationen. Eine Selbstauskunft ist auch eine gute Möglichkeit, für sich selbst heruszufinden, wieviel Ausgaben und wieviele Einnahmen im Monat sich gegenüber stehen. Außerdem muss man noch einen Verdienstnachweis beilegen und in manchen Fällen auch die letzten Kontoasuzüge. Nicht zu vergessen, den unterschriebenen Vertrag. Ob es sich auch wirklich um die eigene Unterschrift handelt, wird in einem PostIdent Verfahren geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung durch den Kreditgeber, erhält man alle Unterlagen zurück, inklusive des Vertrages und das Geld wir umgehend ausgezahlt. Im Vorfeld sollte man bereits für sich abgeklärt haben, wieviel Geld man monatlich erübrigen kann, um die Zins- und Tilgungsraten zu bedienen. Wichtig ist hierbei, ob es nicht vielleicht schon andere Verpflichtungen gibt, die die Bonität des Antragstellers eventuell schmälern könnten.Anhand dieser Informationen lässt sich dann absehen, wie hoch die monatlichen Raten maximal sein dürfen, um finanziell noch flexibel sein zu können.

Welche Arten der Ratenfinanzierung gibt es?

Der Ratenkauf berechnet sich aus der Summe X, die zu finanzieren ist. Dazu kommen noch Bearbeitungsgebühren des Händlers beziehungsweise des Kreditunternehmens, und dann noch die Zinsen. Dieser Gesamtkreditbetrag muss dann vom Kunden in festgelegten monatlichen Raten zurückgezahlt werden. Die erste und die letzte Rate können dabei von den anderen geringfügig abweichen, so dass die Summe am Ende auch glatt ist. Je länger die Laufzeit, desto geringer ist die monatliche Belastung. Umso länger müssen allerdings auch die Raten bedient werden. Viele Händler bieten ebenfalls eine Ratenfinanzierung an. So zum Beispiel sehr häufig bei Möbel- oder Autohändlern. Im günstigsten Fall bekommt man hier eine sogenannte Nullfinanzierung, das heißt, man zahlt wirklich nur die zu finanzierende Gesamtsumme. Die Anfrage kann noch beim Händler selbst gestellt werden und innerhalb kürzester Zeit erhält man die Antwort, ob das Darlehen genehmigt wurde oder nicht. Die letzte Variante ist die Ratenfinanzierung über eine Kreditkarte. Insbesondere bei Online Geschäfte wird heutzutage eine Kreditkarte verlangt. Viele Kreditinstitute bieten daher an, die ausgegebene Summe in einem einzigen Betrag zurück zu zahlen oder auch in Teilbeträgen, die meistens 10 Prozent des genehmigten Limits ausmachen. Diese Raten werden dann jeden Monat vom Konto eingezogen, bis der gesamte Betrag zurück geführt wurde. Wenn es sich um eine größere Anschaffung handelt, muss man aber mit einer Rückzahlung im unteren Prozentbereich der Summe rechnen. Eine Ratenfinanzierung ist in jedem Fall eine bequeme Möglichkeit, schnell eine Anschaffung zu tätigen, für die momentan nicht das nötige Bargeld vorhanden ist. Jedoch sollte man sich im Vorfeld gut informieren und sich den Kauf genau überlegen, so dass man nicht in die Verlegenheit gerät, die Raten nicht mehr bedienen zu können und das Darlehen in Folge dessen sogar gekündigt wird.

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